Geschichte

2011 – 2014Freude über den Sieg

Die Saison 2011/12 war ein Neubeginn in der Regionalliga West und in der OÖ. Landesliga. Durch die Spielerabgänge von Gerald Varilek, Christoph Gattermayr, Marco Bockmüller und Jürgen Bockmüller musste die Mannschaft von Spielertrainer Nermin Alkić mit Edelweiß-Talenten erweitert werden. Die Regionalliga West wurde erfolgreich mit dem 1. Platz und als Regionalliga-West-Meister beendet. In den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bundesliga gab es gegen HC ece bulls Bruck ein  Heimunentschieden 27:27 und im Rückspiel in Bruck eine klare Niederlage mit 17:32. Somit ist  HC ece bulls Bruck in die Bundesliga aufgestiegen.
Der Grunddurchgang der OÖ. Landesliga endete in der Gruppe A mit dem 1. Platz von SU Edelweiß Linz 1. In der Gruppe B belegte SU Edelweiß Linz 2 ebenfalls den 1. Platz. Im Meister-Play-Off setzte sich SU Edelweiß Linz 2 durch und wurde Erster und damit Landesmeister. SU Edelweiß Linz 1 belegte den guten 3. Platz. Im Hubert-Fürstberger-Cup    konnte SU Edelweiß Linz 2 den Cupsieg erringen.
Im ÖHB-Cup setzte sich SU Edelweiß 2 in der ersten Runde gegen Stockerau (31:20) und im Achtelfinale gegen Union West Wien (26:23) durch. Als einzige Landesligamannschaft im Viertelfinale, mussten sich unsere Edelweiß Old Boys nach hartem Kampf gegen WAT Fünfhaus knapp mit 21:23 geschlagen geben.

In der Saison 2012/13 wurde in der Regionalliga West hinter SK Pastl Traun der 2. Platz errungen.
In der OÖ. Landesliga wurde der Grunddurchgang mit SU Edelweiß Linz an zweiter und SU Edelweiß Linz 1 an vierter Stelle abgeschlossen. Im Meister-Play-Off landete SU Edelweiß 2 auf Platz 2, SU Edelweiß Linz 1 auf Platz 3. Diese Saison sicherte sich SU Edelweiß Linz 1 den Cupsieg im Hubert-Fürstberger-Cup.

In der Saison 2013/14 war SU Edelweiß Linz nicht in der Regionalliga vertreten. Der Spielerkader von SU Edelweiß Linz 1 wurde durch die Routiniers aus der IB Paul Hinterreiter und Christoph Ott verstärkt. Im Dezember 2013 stießen die Heimkehrer Christoph Gattermayr und Gerald Varilek zur Kampfmannschaft und waren eine enorme Verstärkung für die weiteren Spiele in der Meisterschaft. In der OÖ. Landesliga wurde in 3 Durchgängen mit insgesamt 24 Runden der Sieger ermittelt. Erster und OÖ. Landesmeister wurde  SU Edelweiß Linz 1 mit 43 Punkten vor SK Keplinger Traun. SU Edelweiß Linz 2 beendete die Saison als Drittplatzierter mit 31 Punkten.
Somit hat die Sportunion Edelweiß Linz bereits 13 OÖ. Landesmeistertitel gewonnen.

2002 – 2011Markus Lehner

In der Saison 2002/2003 wurde die in Ost und West geteilte Bundesliga wieder in eine einheitliche Bundesliga mit 10 Vereinen zusammen geführt. Unter der Leitung von Trainer Ferenc Bede gelang im Grunddurchgang der gute 5. Platz, das Aufstiegs-Play-Off wurde knapp verpasst. Im anschließenden Abstiegs-Play-Off wurde der 2. Platz erkämpft.

In der Saison 2003/2004 wurde durch den Neuzugang von Markus Lehner der Spielerkader wieder verstärkt. Doch die Saison verlief unter den Erwartungen, es wurde im Grunddurchgang der 6. Platz und in der Abstiegs-Play-Off der 3. Platz erreicht.

Die Saison 2004/2005 wurde endlich zur Erfolgssaison, denn es gelang der 4. Platz im Grunddurchgang und somit die Qualifizierung für das Aufstiegs-Play-Off. Im Kampf um den Aufstieg in die HLA blieb am Ende nur der 6. Platz.

In der Saison 2005/2006 wurde durch den Neuzugang von Nermin Alkić der Spielerkader verstärkt und der Grunddurchgang wurde als Fünfter abgeschlossen. Im Abstiegs-Play-Off wurde der gute 2. Platz erkämpft.

Die Saison 2006/2007 war geprägt von Veränderungen. Trainer Ferenc Bede wechselte zu Union Leoben in die HLA, somit wurde Platz für den neuen Spielertrainer Ugis Vikstrems. Der Grunddurchgang verlief nicht nach den Erwartungen, sondern endete nur mit Platz Sieben. Im Abstiegs-Play-Off landete die Mannschaft auf dem 4. Platz.

In der Saison 2007/2008 beendeten die Leistungsträger Johannes Himmelbauer, Herwig Gleichfeld, Philip Prandstätter, Arnold Zuschrott und Markus Lehner ihre erfolgreichen Karrieren in der Bundesliga. Der Spielerkader konnte mit jungen Nachwuchstalenten und Peter Forgacs und Gerald Varilek verstärkt werden. Im Grunddurchgang konnte die neuformierte Mannschaft den 7. Platz erreichen. Im Abstiegs-Play-Off lief es besser und es wurde der 1. Platz erkämpft.

In der Saison 2008/2009 wurde das Ziel Vierter im Grunddurchgang zu werden, als
Fünfter knapp verpasst. Das Abstiegs-Play-Off endete mit einem 2. Platz.

In der Saison 2009/2010 gab es wieder Veränderungen. Spielertrainer Ugis Vikstrems beendete seine 3-jährige Tätigkeit und als neuer Trainer kam Gerald Gabl. Nach einem spannenden Grunddurchgang wurde der 6. Platz erreicht. Im ausgeglichenen Abstiegs-Play-Off wurde nach hartem Kampf der 4. Platz erkämpft.

In der Saison 2010/2011 beendeten die langjährigen Stammspieler Paul Hinterreiter und Ronald Stangl ihre Bundesliga-Karriere. Der Kader wurde unter Trainer Gerald Gabl mit jungen Talenten erweitert. Im Dezember 2010 beendete Trainer Gerald Gabl in beiderseitigem Einvernehmen seine Trainertätigkeit und die Nachfolge trat Nermin Alkić als Spielertrainer an. Der Grunddurchgang wurde mit dem 9. Platz beendet. Das Abstiegs-Play-Off verlief sehr enttäuschend, Edelweiß gelang nur 1 Punkt und wurde Sechster und Letzter. Somit war der Abstieg aus der Bundesliga nach 10-jähriger Zugehörigkeit fix.
In der OÖ. Landesliga wurde SU Edelweiß Linz IB im Grunddurchgang überlegen Erster und konnte im Meister-Play-Off souverän den OÖ. Landesmeistertitel erringen.

1998 – 2002Jürgen Pirhofer

In der Spielsaison 1998/99 konnte im Abstiegs-Play-Off der 1. Platz erreicht werden.

In der Saison 1999/2000 wurde durch die Neuzugänge Herwig Gleichfeld, Johannes Himmelbauer und Jürgen Pirhofer wieder die Hoffnung geweckt, die Aufstiegs-Play-Off zur HLA zu erreichen. Während der Saison kamm es zum Trainerwechsel. Franci Cercek wurde von Fritz Bede abgelöst. Das Saisonziel wurde mit dem 5. Platz im Grunddurchgang nicht erreicht. Jedoch konnte im Abstiegs-Play-Off der 2. Platz errungen werden.

Der Grunddurchgang Saison 2000/2001 wurde mit dem Meistertitel Bundesliga West erfolgreich beendet und in der nachfolgenden Aufstiegs-Play-Off zur HLA wurde der gute 3. Platz erkämpft.

In der Saison 2001/2002 wurde im Grunddurchgang der 1. Platz und somit der Meistertitel der Bundesliga-West wieder erkämpft. Im Aufstiegs-Play-Off wurde erstmals unter Beteiligung des Vorletzten und Letzten der HLA mit 8 Mannschaften die zwei Aufsteiger in die HLA ermittelt. Unsere Mannschaft konnte punktegleich mit UHK Krems den 4. Platz erringen und sich somit wieder als Spitzenmannschaft präsentieren. In der OÖ. Landesliga konnte SU Edelweiß Linz IB den 1. Platz und somit den OÖ. Landesmeister erringen.

1993 – 1998Patrick Fölser

Die Saisonen 1993/94 und 1994/95 konnten mit einer stark verjüngten Mannschaft erfolgreich gegen den Abstieg abgeschlossen werden. Ab Januar 1995 kam es zum Trainerwechsel. Edelweiß-Legende Christian Patzer baute als sportlicher Leiter eine Mannschaft um die Spitzenspieler Albrecht Wöß, Herwig Gleichfeld, Johannes Himmelbauer und Patrick Fölser auf, die in der Saison 1995/96 bereits gute Leistungen zeigen und sich als ein Team für die Zukunft empfahl.

In der Saison 1996/97 konnten leider die Spitzenspieler Gleichfeld, Himmerbauer und Fölser nicht gehalten werden und wechselten in die Staatsliga A. Es musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Der Kader wurde mit Neuzugängen verstärkt und konnte mit einer guten kämpferischen Leistung im Abstiegs-Play-Off den 5. Platz erreichen.

In der Saison 1997/98 der Bundesliga West übernahm Franci Cercek das Traineramt, dazu kehrte Torhüter Arnold Zuschrott wieder zum Stammverein zurück. Mit einer guten Leistung während des Grunddurchganges konnte der 6. Platz erzielt werden. Im Abstiegs-Play-Off erreichten wie den guten 3. Platz. Um die Zukunft von Edelweiß zu sichern, haben wie bereits ab Mai 1995 entscheidende Verbesserungen im Nachwuchsbereich durch die Verpflichtung der Trainer Franci Cercek und Patrik Stolz eingeleitet. Die Nachwuchsarbeit wurde neu organisiert, insbesondere wurde zu den Volksschulen intensiver Kontakt hergestellt und es wurde jede Nachwuchsmannschaft von einem qualifizierten Trainer oder Lehrwart betreut.

1983 – 1993Wolfgang Hübchen

Auf Grund des großen Kampfgeistes und Könnens zeigte unsere Mannschaft in den Jahren 1983 bis 1986 ansprechende Leistungen in der höchsten Spielklasse Österreichs. Dies zeigt auch die Einberufung der Spieler Manfred Gahleitner und Peter Pollak in die österreichische Nationalmannschaft. Alle Bemühungen waren leider in der Saison 1985/86 unter der Leitung von Trainer Bogdan Michalak vergeblich. Gegen die übermächtigen Spitzenvereine mit ihren zahlreichen Ausländern musste leider der Abstieg in die Staatsliga B hingenommen werden.

Unter Trainer Wolfgang Hübchen wurde in den Saisonen 1986/87 und 1987/88 der 6. Platz belegt. Ab der Saison 1988/89 übernahm wieder Trainer Helmut Strecker die sportliche Leitung und es erfolgte auf Grund von Verletzungen und mangelndem Spielglück der unerwartete Abstieg in die OÖ. Landesliga. Mit Trainer Ferenc Bede kam auch der Erfolg und wir errangen in der Saison 1989/90 den OÖ. Landesmeistertitel. Bei den Aufstiegsspielen in Linz wurde unsere erfolgreiche Mannschaft souverän Erster und Aufsteiger in die Staatsliga B. Als Aufsteiger konnte unsere Mannschaft in der Saison 1990/91 sensationelle Erfolge erzielen und belegte in der Staatsliga B den 2. Platz, scheiterte in der Aufstiegs-Play-Off als Sechster knapp am Aufstieg in die Staatsliga A. Leider wechselten die Junioren-Auswahlspieler Köllerer, Pichler und Zuschrott in der Saison 1992/93 in die Staatsliga A, wodurch bei Edelweiß wieder einmal ein Neuaufbau notwendig wurde.

1972 – 19831972-1983

Nach zwei guten Saisonen sind wie durch Abgänge unserer besten Spieler 1972/73 aus der Staatsliga A abgestiegen. Es begann der Aufbau einer jungen Mannschaft mit eigenen Nachwuchsspielern unter Trainer Adolf Strecker, welche in den Jahren 1974 – 1977 bereits Spitzenplätze in der Staatsliga B erreichte. Die nachfolgenden Trainer Herbert Staiger und Bogdan Michalak setzten die Aufwärtsentwicklung fort. Talentierte Spieler aus der eigenen Jugend wurden in die Mannschaft eingebaut.

In der Saison 1981/82 übernahmen Helmut Strecker und Horst Seebach das Traineramt. Die gut eingespielte Mannschaft wurde mit Spielerzugängen verstärkt und in der Saison 1982/83 wurde der Meistertitel der Hallenhandball-Staatsliga B errungen und somit der Aufstieg in die Staatsliga A geschafft.

1967 – 19701967-1970

Als Aufsteiger in der Feldhandball Staatsliga machte unsere Mannschaft sofort eine gute Figur und belegte immer Spitzenplätze. Als Höhepunkt gelang in der Saison 1966/67 erstmals der Meistertitel als Österreichischer Meister im Feldhandball. Dem folgten noch zwei weitere Meistertitel 1968/69 und 1969/70.

Als Österreichischer Meister nahmen wir zwei mal am Europacup im Feldhandball teil und erreichten gute Platzierungen. 1967 in Linz den 2. Platz, 1968 in Deutschland den 4. Platz.

Ab dem Jahre 1957 nahm Union Edelweiß an der OÖ. Hallenhandballmeisterschaft teil, wurde 1963 erstmals OÖ. Landesmeister und in ununterbrochener Reihenfolge bis zur Gründung der Hallenhandball Staatsliga noch weitere 6 mal OÖ. Landesmeister, wobei die Mannschaft in diesen 7 Jahre in der OÖ. Landesliga ungeschlagen blieb.

Im 1. Spieljahr der Hallenhandball-Staatsliga 1969/70 errang unsere Mannschaft sensationell ungeschlagen den Österreichischen Hallenhandball-Meistertitel. Im Europacup sind wir gegen die Spitzenmannschaft aus der UdSSr MAI MOSKAU in der 1. Runde ausgeschieden.

In der Zeit der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte zwischen 1962 und 1970 hatten wir nicht nur eine kompakte, gut eingespielte Mannschaft, sondern mit den Nationspielern Christian Patzer, Martin Wiesinger, Karl Bundus, Karl Koplhuber, Alois Frauenberger international bekannte Spieler in unseren Reihen. Einen großen Beitrag leisteten Trainer Wendelin Wesinger und die Sektionsleiter Lorenz Kadi und Richard Deckert.

1948 – 19621948-1962

Die Gründung des Union SV Edelweiß erfolgte 1948 in der „Wohnsiedlung 65″ mit dem Beginn in der ersten Klasse des OÖ. Handballverbandes. Bereits nach dem ersten Spieljahr gelang der Aufstieg in die OÖ. Landesliga, wobei sich bis zum Jahre 1957 unsere Mannschaft immer im Spitzenfeld platzieren konnte und die zahlreichen Zuschauer (Rekord 3000 beim Spitzenspiel 1954 gegen ATSV Linz) mit schönem Großfeldhandball begeisterte.

Im Jahre 1957 musste durch die Abwanderung von Spitzenspielern nach Deutschland fast die gesamte Kampfmannschaft durch eigene Jugendspieler ersetzt werden, wobei wir in diesem Jahr dem Abstieg nur knapp entgangen sind. Im darauffolgenden Spieljahr begann der Aufschwung und endete als Höhepunkt in der Saison 1961/62 mit dem Gewinn des OÖ. Landesmeistertitels und mit dem Gewinn der Aufstiegsspiele in die Feldhandball-Staatsliga.