Edelweißlied

Ganz einsam und verlassen
auf einer Felsenwand,

stolz unter blauem Himmel
ein kleines Blümlein stand.

Ich konnt‘ nicht widerstehen
und brach das Blümlein ab,

und schenkte es dem schönsten,
herzliebsten Mägdelein.

Zwei, drei, vier:

Es war ein Edelweiß, ein kleines Edelweiß,
holaria, holaro,
holaria ho.

Es trotzte jedem Wetter,
es trotzte jedem Sturm,

rein gar nichts knickte
dieses weiße Blümlein um.

Ganbau wie dieses Blümlein
genauso sind auch wir.

Wo soll es immer bleiben,
Edelweißer, das sind wir.

Zwei, drei, vier:

Es war ein Edelweiß, ein kleines Edelweiß,
holaria, holaro,
holaria ho.

Das Blümelein als Zeichen
für Treu und Liebe stand,

geholt mit Mut und Mühen
aus steiler Felsenwand.

Es wurde so zum Vorbild
für einen Sportverband,

und heute kennt man diesen
wohl hier im ganzen Land.

Zwei, drei, vier:

Es war ein Edelweiß, ein kleines Edelweiß,
holaria, holaro,
holaria ho.

Gar manchem wilden Sturme
das Blümlein widerstand,

und Stürme, Niederlagen
die Menschen nur verband.

Sie stehen fest zusammen
und geh’n durch Dick und Dünn,

für Körper, Geist und Seele –
für alle ein Gewinn.

Zwei, drei, vier:

Es war ein Edelweiß, ein kleines Edelweiß,
holaria, holaro,
holaria ho.